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 Sombor hat sich von dem islamischen Ikonoklasmus am 12. September 1687 berfeit und es ist selbstverständlich, dass sich die Christen beeilt haben, das Verlorene nachzuholen. Bis zum berühmten Patent des Patriarchen Arsenije der Vierte Jovanović Šakabenta, in den vierziger Jahren des 18. Jahrhunderts als den "unerfahrenen Malern" die Arbeit verboten wurde, und der Vorteil den erfahrenen und ausgebildeten Malern aus der Schule der Ukrainer Jova Visiljevič und Vasilije Romanovič aus Sremski Karlovci gegeben wurde. Die Zographen haben liebvolle Ikonen für die Bedürfnisse des Volks gemalt. Zographen kamen überwiegend vom Süden, von der Grenze Mazedoniens, Griechenlands und Bulgariens oder Mazedoniens, Griechenlands und Albaniens. Die Malerei bewahrt hauptsächlich die Charakteristiken des Stils der byzantischen Kunst, aber neben der Volksmotive, zeigt sie auch die Charakteristiken der westlichen Kunst. Zographen haben durch das ganze 18. Jahrhundert gedauert, und irdengwo auch bis zu der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Besonders interessant sind die berühmten Ikonen auf dem Glas, mit einer Note der Folklorkunst, die allen Balkanvölkern unter türksicher Herrschaft gemeinsam ist, und auch Glasgrundlagen, die aus Deutschland importiert wurden. Diese Ikonen wurden auf dem breiten Gebiet des Bischofsitzes von Karlovci verbreitet. Somborer Werkstatt, Mojsej Popović, Gottesmutter mit Christus und mit dem Heiligen Johann der Vorläufer, um 1760, Ikone auf dem Glas 65x47 cm, S. 18. Ikone der Gottesmutter mit dem Kind, die Arbeit von Arsenije Vujić aus 1796 (Öl auf der Leinwand, 85x55 cm) – Illustration
BAROK
 Sombor ist eine freie königliche Stadt 1749 geworden. Seit dieser Zeit dauert seine Blütezeit, und die künstlerische Aktivität ist viel lebendiger. Im Jahre 1771 wurde ein Vertrag mit Teodor Kračun, Jovan Isailović und Lazar Sredanović über das Bemalen des Ikonostas der Kirche des Heiligen Georgius gemacht. Kračun, einer der grössten serbischen Barokmaler, war der Hauptmeister. Darunter befand sich auch, ausserhalb des Ikonostas, auch noch das Bemalen des Chors, des Predigerstandes, des Archiererthrons, des Christus Grabs und zwei festlichen und einer Kirchenikone. In den sechziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts wurde der Ikonostas durch ein anderes ersetzt, der Pavle Simić bemalt hat, und der alte wurde in Kula 1942 verbrannt. In der Franziskanerkirche der Heiligen Dreifaltigkeit, arbeitete der Maler Paul Kronoveter aus Osijek. Seine wichtige Arbeit in der Kirche ist die Altarikone der Heiligen Dreifaltigkeit (1784), die für den zentralen Hauptaltar besimmt wurde. Schöne baroke Kreuzigung von Matija Haniš, der ein Tscheche war und der in Osijek und Sombor Ende des 18. Jahrhunderts gearbeitet hat – Illustration Öl auf der Leinwand, 184, 5x126 cm.
KLASSIZISMUS
Die Zeit der Aufgeklärtheit in Sombor begann im 1778, als mit der Arbeit die "Norma" begann, mit dem Zweck der Ausbildung der serbischen Lehrer. Pavel Djurković, Vorkämpfer des Rationalismus und des Josephinismus, der Maler vieler Ikonostase und Porträte (das berühmteste ist vielleicht das Porträt von Fürst Miloš mit dem Turban). Er bemalte den Ikonostas in der Kirche des Heiligen Johannes 1809 und die Porträte von Justinijan Jovanović (1820) und Avram Konjović (1822) und viele andere. Der grösste Maler des serbischen Klassizismus, Arsenije Teodorović, bemalte zwei Porträte der Professoren der Lehrerschule, die diese Porträte bestellt hatten. Das waren die Porträte von Avram Mrazović und Uroš Nestorović.
Arsenije Teodorović, Avram Mrazović, Begründer der ältesten Lehrerausbildungsanstalt bei den Serben, Öl auf der Leinwand 70x53 cm, 1820. BÜRGERLICHE KUNST – BIEDERMEIER, ROMANTISMUS
 Im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts wurde die bürgerliche Klasse stärker, und sie war der zuverlässigste Besteller der malerischen Arbeiten, und so gab es fast keine bürgerliche Familie in Sombor, die keine Porträte verschiedener Grösse, entweder grosse, mittlere oder kleine, hatte. Es wurde Biedermeier geboren, und er war gemütlich, angenehm, bürgerlich solid, was man nach den Porträten sehen kann, weil man sie eine Fülle gibt. Aber, man soll zuerst das erste Beschmücken der Kirche des Heiligen Georgius erwähnen. Diese Kirche hat Pavle Simić aus Novi Sad 1869-1874 geschmückt. Der Intitiator der Restaurierung des Tempels war Georgije Branković, der serbische Patriarch, sonst ein grosser Beschützer der Kunst und Literatur und einer der Urheber der historisch-dekorativen Konzeption in der Kunst. Simić's Arbeit mit ihrer Monumentalität und mit effektiven Kulissen antizipiert die kirchliche Malerei von Uroš Predić und Paja Jovanović. Simić's Ankunft in Sombor wurde als ein sehr wichtiges Ereigniss kommentiert: "Am zweiten Weihnachtstag hat unsere Gemeinde einen Vertrag mit einem erfahrenen akademischen Maler aus Novi Sad, mit Herrn Simić gemacht, und er wird unsere Kirche beschmücken"... Es kamen der Reihe nach die Künstler, die mehr oder weniger in ihrer Arbeit erfolgreich waren, in der Abhängigkeit von der Lage und von den materiellen Möglichkeiten der Besteller. Pavle Simić, der Heilige Georgius, Öl auf dem Holz, 200x120.
DAS 20. JAHRHUNDERT – MODERNE KUNST
 Auf der Jahrhundertwende, in der Zone bel epok, schien es manchen, dass die Kriege zur Vergangenheit gehören und das der Frieden ein ganzes Millennium dauern wird.
Zum Fest des grossen Millenniums seit der Ankunft der Ungaren in die Donaugebiete malte Ferencz Eisenhut aus Bačka Palanka, das Gemälde "Kampf bei Senta" (7x4 m, das grösste Gemälde in der Öltechnik auf der Leinwand in Jugoslawien). Das Gemälde wurde 1896 bestellt, und im Jahr 1898 wurde es im Festsaal der heutigen Gemeinde Sombor gestellt. In der Manir, die naturalistische Darstellung der Uniformen, der Waffe und der Kriege der Epoche eingeschlossen hat, ist diese Arbeit ganz im Lauf des historischen Genres am Ende des XIX Jahrhunderts. In diesem bekannten Kampf des kaiserlichen österreichischen Heers und der Osmanen nahmen 500 Somborer teil. Erwähnen wir noch einige wichtigere ungarische Gemälde aus Sombor: Arpad Juhas, Maler der Gegenden, ausgebildet in PestLajoš Hušvet, Maler der Vojvodina, der Gegenden, der Menschen und TierePeter Kalman, Maler der Genreszenen und der Type aus dem Alltag, er hat seine sehr fruchtbare Karriere in München fortgesetzt. Ferenz Einsenhut, Kampf bei Senta, Öl auf dem Leinwand, 700x400 cm, 1896. Arpad Juhas, Autoporträt, Öl auf der Pappe, 46x35, 1914.
  Im Jahre 1910 organisierte die freiwillige Genossenschaft der Serbinen aus Sombor, unter grosser Schmierherrschaft des serbischen Patriarchen, seiner Heiligkeit Lukijan "Die erste serbische künstlerische Maler- und Bildhauereiausstellung". Auf dieser Ausstellung wurden die Arbeiten von 18 Maler ausgestellt (Rista und Beta Vukanović, Borivoje Stevanović, Ljubomir Ivanović, Marko Murat, Uroš Predić, Paja Jovanović, Petar Poček, Stevan Aleksić, Bora Stevanović, Vasa Eškićević, Josif Lalić und anderen) und 23 Skulpturen der Bildhauer Djordje Jovanović, Simeon Roksandić und Jovan Konjarek. Die Ausstellung war ein künstlerisches aber auch nationales Ereignis von grosser Bedeutung. Im Katalog der vorgestellten Arbeiten steht geschrieben: "Diese Ausstellung wird von der freiwilligen Genossenschaft der Serbinen aus Sombor vorbereitet, unter der Schmierherrschaft des serbischen Patriarchen, seiner Heiligkeit Lukijan Bogdanović und unter dem Ehrenvorsitz des Mitrophan Ševic, des Bischofs von Bačka, Antonije Hadžića, des Vorsitzenden von "Matica Srpska", des Grossbesitzers Laza Dundjerski, des grossen Gespans Milan Zake und von Dr. Jovan Lalošević, dem Richter der kaiserlichen Kurie, und mit der freundlichen Mittarbeit des Gesellschaft der serbischen Künstler "Lada".Uroš Predić, das Porträt von Joca Lalošević, der ein gesellschaftlich-politischer und Kulturarbeiter war, Rechtsanwalt, einer der Organisatoren der Ausstellung 1910.
In der Zeit zwischen zwei Weltkriegen sind in Sombor im malerischen Sinne charakteristisch zwei Künstler, die die Ebene der Vojvodina und charachteristische Stimmung dieses Gebiets mit dominierenden künstlerischen Bewegungen in Europa verbunden haben. Ivan Radović, der Maler autentischen Stils, der naiver Kunst nah stand, inspiriert durch völkerliche Handarbeiten, mit Ikonen auf dem Glas und mit Verzierungen auf den Ostereiern, aber auch mit der "Pariser Schule" von Matis de Bonar, lebte in Sombor von 1922 bis 1927. Milan Konjović bewegt sich von den postimpressionistischen und kubistisch-konstruktivistischer Versuche zu seinem autentischen Ausdruck im koloristischen Impressionismus, dem er bis zu seinem Tod treu bleibt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Stadtmuseum geöffnet, und seit 1961 auch die Bildende Akademie, die sehr grossen Beitrag der Erhaltung und Vorstellung der Kunst in Sombor und seiner Umgebung geben.
GALERIE "Milan Konjović" IN SOMBOR
Im Jahre 1966 wurde die Galerie mit dem Namen Milan Konjović geöffnet (Sombor 1898 – Sombor 1993), des Malers, der sich auf der Spitze der serbischen und jugoslawischen modernen Kunst befindet und der sich mit seinen Ausstellungen schon in den dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Paris affirmiert hat. In der  Galerie "Milan Konjović" werden seit ihrer Öffnung, 1966, mit chronologischen und thematischen Ausstellungen die Werke von Milan Konjović presentiert, die der Künstler seiner Geburtsstadt geschenkt hat. Die Spende, die zuerst 500 Werke enthalten hat (in Öltechnik, Pastelle, Aquarelle, Temperamalerei, Zeichnungen und eine Tapisserie, die von 1913 bis 1963 entstand), wurde mit permanenten neuen Geschenken mehr als verdoppelt (heute besitzt sie 1060 Werke des Künstlers), und sie gibt einen representativen Durchschnitt durch seine ganze Schöpfung, von 1913 bis 1990, als er mit 92 Jahren mit dem Malen aufgehört hat. Dieser sehr reiche Bestand ermöglicht eine sehr dinamische und vielfälltige Ausstellungsaktivität, in der Galerie, als auch auf den anderen Orten. In dem Ausstellungsraum hat die Galerie bis jetzt 59 sehr bemerkenswerten Ausstellungen gehabt (11 chronologischer, jede mit etwa 150 Exponate und 48 tematischer Ausstellungen). In der Zusammenarbeit mit den gleichen Institutionen, gab es auf anderen Orten 140 Ausstellungen, unter ihnen waren auch jene antologische in Budapest (1971), in Prag (1973), Grand Palais (1985) und in Moskau (1987), auf denen, neben der strengsten Selektierung, die Arbeiten aus der Galerie " Milan Konjović" dominiert haben. Die Galerie "Milan Konjović" ist das Zentrum für die Sammlung, Bearbeitung und Forschung des Dokumentationsmaterials über die künstlerische Persönlichkeit von Milan Konjović. Sie verfügt über sehr reiche Hemerothek, Photothek, Filmothek und über eine grosse Zahl der audio-visuellen Aufnahmen. Mit dem Herausgeben der Monographien über den grossen Künstler und mit dem Drucken der Ausstellungskataloge (6 Monographien, 61 Kataloge und 1 Sammelband), sowie auch der graphischen Mappen und Blätter, Posters, Plakaten und kollorierten Reproduktionen entwickelte die Galerie auch die Verlagstätigkeit.
"Malerischer Herbst", Manifestation (1961-1972) und auch die Anstalt und die Manifestation (1972-1966) sammelten auf den Jahresausstellungen und auf den Trienalen die wichtigsten Künstler Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Die abgekauften Arbeiten machen einen der ansehnvollsten Bestände im Lande. In der Galerie des Stadtmuseums befindet sich die ständige Ausstellung der Bilder aus der Sammlung (Zora Petrović, Marko Čelebonović, Mića Popović, Ferdinand Kulmer, Edo Murtić, Branko – Filo Filipović, Vladimir Veličković, Boris Jesih, Mileta Prodanović und andere). Malerische Gasse endet, zum Glück, nicht mit der blinden Wand. In Sombor arbeiten die Künstler neuer Generation, die mit ihrer Arbeit aus den Rahmen der lokalen Bedeutung ausgegangen sind: Sava und Dragan Stojkov, Pavle Blesić, Zoran Stošić Vranjski, Dušan Mašić, Vladimir Spasić und andere. Dragan Rakić (Mitglied der Künstlerassoziation Apsolutno)
AUS DEM ZYKLUS KREISFÖRMIG-QUADRATISCHES, kombinierte Technik, 41x41 cm und 43x43 cm.
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